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Mit Ängsten umgehen

Ängste in unserem Leben sind wichtig, weil sie eine schützende Funktion haben. Sie halten uns davon ab, zu große Risiken einzugehen.

Ängste können Menschen über diese Schutzfunktion hinaus zu sehr ausbremsen, immer dann, wenn sie zu groß werden und nicht mehr zur Situation passen. Der Übergang von sinnvoll schützend zu einschränkend ist fließend.

Ängste können sogar so viel Eigendynamik entwickeln, dass sie das Leben massiv belasten und einschränken. Dies beginnt bei Höhen- und Flugangst, die das Reisen einschränkt, erstreckt sich über die Angst, krank zu werden, was sich für den einzelnen schon lebensbedrohlich anfühlen kann. Auch die Angst, nahestehenden Personen könnte etwas zustoßen, veranlasst den Betroffenen, das Leben der anderen einzuschränken, was zu Konflikten führt. Und schließlich nehmen die klassischen Panikattacken den Menschen vollständig den Handlungsspielraum. Man fühlt sich komplett ausgeliefert.

Es ist möglich über den inneren Weg den Ängsten die Spitzen zu nehmen und zu lernen weniger belastet damit umzugehen. Mittelfristig kann ein wesentlich ausgeglichenerer Zustand erreicht werden und die Lebensqualität Schritt für Schritt zurückkehren.